Zur Person Moshe Feldenkrais

1904
geboren in Russland
Emigration als Jugendlicher nach Palästina
1928
Paris Studium Maschinenbau und Elektrotechnik Doktortitel an der Sorbonne in angewandter Physik
1936
als erster Europäer schwarzer Gürtel zweiten Grades im Judo
1940
Flucht nach England

Eine alte Fußballverletzung an den Knien verschlimmerte sich. Das war der Auslöser, seine Körperbewegungen zu studieren und sein kinästhetisches Empfinden zu verfeinern. Er kombinierte sein Wissen und seine Praxis der fernöstlichen Kampfkünste mit Kenntnissen aus der Physik, der Mechanik und Elektrotechnik, der Anatomie und der Verhaltensphysiologie.

1951
Rückkehr nach Israel

Beschäftigung mit den Zusammenhängen menschlicher Entwicklung, Lernen und Bewegung. Er war hierbei gleichzeitig Forschender, Praktizierender, Lehrender und Lernender. Er ließ sich beeindrucken von der Philosophie der Selbstverbesserung von Emil Coué und der Philosophie von G.I. Gurdieff „Selbstbewusstheit von Körper und Geist als lebenslangen Lernprozess“.

1968
begann die erste Ausbildungsgruppe in Israel, 2 weitere Ausbildungen folgten in den USA.

Seit Mitte der 70er Jahre fand die Feldenkrais-Methode internationale Anerkennung.

1984
in Israel gestorben

Weitere Namen, die Einflüsse auf seine Arbeit hatten, waren u.a. Charles Darwin, Jean Piagets, F.M. Alexander, Elsa Gindler, Heinrich Jacoby, Gregory Bateson, Heinz von Foerster, Karl H. Pribram, Fritz Perls, Milton Erickson.

Er bestätigte mit seiner Arbeit sein Menschenbild:
„Der Mensch ist Zeit seines Lebens auf Lernen eingerichtet, motiviert und begierig, neue sensorische Erfahrungen machen zu können“.
Daten übernommen aus „Berufsbild“ von Pieper / Weise.